Pressetimmen: DIE SUCHE NACH GOLD IN DER KÜCHE-
 
Der HÖRSPIELer (www.hoerspieler.com), April 2003, Autor und Interview-Fragen: Hartmut Lühr

Der HÖRSPIELer:
Sehr persönliches collagenhaftes Hörstück des Autors. Da es stellenweise sehr entrückt scheint, ist es sicher nicht zur leicht konsumierbaren akustischen Kost zu rechnen. Herkömmliche Hörgewohnheiten werden den Hörern bei diesem Stück nicht weiterhelfen, sie vielleicht sogar behindern. FAZIT: experimentell, vielfältig, tw. etwas kryptisch


Illustration: Zucker

Frage an Caspar Abocab: "Sehen Sie mit Ihrem Stück keine Gefahr, die Hörer zu überfordern ? Gibt´s die Hörer, die sich darauf einlassen können; zeitlich, mental ?"
Antwort Caspar Abocab: Ich weiß, dass dieses Stück `Die Suche Nach Gold In Der Küche´ sogar Fans hat- es schaut der Tatsache ins Auge, dass es im Leben manchmal düster zugeht man sich an irgendeinem Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht, neu definieren, nochmal alles durchdeklinieren muß, um von vorne anfangen zu können - als innerer Vorgang.
Frage an Caspar Abocab: "Muß eine Schimpfrede grundsätzlich die persönlichen Ansichten Ihres Autors preisgeben, um überzeugen zu können ? Oder kann sie genau so Dichtung sein, wie andere literarische Inhalte auch ?"
Antwort Caspar Abocab: Sie muß gar nichts. Oft fragen die Leute danach. Vor allem bei Herr Eislinger Hat Zähne... . Mit eigenem Empfinden haben meine Stücke wohl etwas zu tun. Dass es sich um ein Stück Literatur, Dichtung handelt, das möchte ich für dieses Stück in Anspruch nehmen. Als Essay oder Zeitkommentar ist es nun wirklich nicht gedacht.
In großen Teilen hat es sich sogar selber gedacht, und ich habe es nur aufgeschrieben. Dass es zeitgenössisch ist, liegt daran, dass ich Zeitgenosse bin. (....)


 
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